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Aus der Geschichte des Gesangvereins Mammendorf
In einem Zeitungsbericht zum 50. Stiftungsfest
von 1931 heißt es:
"Es war im Jahre
1881 am 27. August , da taten sich 31 Männer von Mammendorf zusammen und
gründeten als sangesfrohe Menschen den Männergesangverein Mammendorf."
Singen war damals offensichtlich sehr modern, und so zählte
der Verein bereits nach einem Monat 40
Mitglieder. Die Euphorie währte aber nicht lange, nur etwa 20 Mitglieder
hielten dem Verein weiterhin die Treue.
Der Verein gab sich bereits im Gründungsjahr eine Satzung,
Vereinsstatuten genannt. Eine handschriftlich vorliegende Satzung trägt leider
kein Ausfertigungsdatum und auch keine Unterschrift, es gibt jedoch die Kopie
einer gedruckten Satzung vom 10. September 1881.
Die Satzung, zwei Kassenbücher sowie einige Briefe aus den
30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind die einzigen internen Dokumente
über die Gründung und das Vereinsleben bis 1950.
Dass der Verein aber schon bald auch nach außen in
Erscheinung trat, beweisen zwei Zeitungsanzeigen im Amtsblatt Fürstenfeldbruck. Die erste ist eine Annonce
über einen Auftritt in Aufkirchen am 8.Oktober 1882. Der Wirt wirbt hier mit
einem "Concert der Sänger- und Musikkapelle Mammendorf".
Für den 13. September 1885 wirbt der Wirt der 3-Rosen-Brauerei in
Fürstenfeldbruck ebenfalls mit einem Auftritt.
Da der Verein unter MGV Mammendorf firmierte, ist anzunehmen,
dass sich der annoncierende Wirt unter einem solchen Titel mehr Werbung
versprach. Sicher ist, dass einige der Mitglieder ein oder mehrere Instrumente
spielten, denn zur damaligen Zeit mussten Lehrer mindestens ein Instrument
spielen. Außerdem war der erste Dirigent Josef Blösch ein Musikant. Leider ist
er bereits 1885 mit erst 30 Jahren verstorben.
Erst ab 1950 wurde
eine Vereinschronik geführt. In ihr wurden auch eine Reihe von Geschehnissen,
die bis dahin nur mündlich überliefert waren, nachträglich schriftlich fixiert.
Wie aus den Kassenbüchern zu entnehmen ist, war der Beitrag
mit monatlich 20 Pfennigen im Vergleich zu heute hoch. Eine Maß Bier kostete
damals nämlich 24 Pfennige. Für Notenmaterial erscheinen so gut wie keine
Ausgaben. Der weitaus größte Teil der Ausgaben wurde für Bier und für
Bierausflüge in die Nachbarorte, im Winter für Schlittenpartien verwendet. So pflegte der Verein
offensichtlich mehr die Geselligkeit und sang vermutlich lieber frei am
Biertisch als zu ernsteren Angelegenheiten.
Ab 1901 scheint der
Verein einen neuen musikalischen Aufschwung erlebt zu haben. Eine Reihe
von Liedern wurde damals gekauft. Auch der "Regensburger
Liederkranz", eine Sammlung von Liedern für Chöre, dürfte damals
angeschafft worden sein. Zur Förderung der Geselligkeit wurden Stammkrügerl
angeschafft, oder es gab zumindest einen Zuschuss. Auch die Finanzierung
änderte sich. Um die Jahrhundertwende in Mode gekommene Christbaumfeiern (mit Versteigerungen ) besserten die Vereinsfinanzen
erheblich auf..
Mit gesanglich ausgestatteten Theateraufführungen und
Tanzkränzchen mit humoristischen Einlagen trat der Verein an die
Öffentlichkeit. Dazu wurden eine Reihe von Vortragsstückchen angeschafft.
1913 wird vom ersten Vereinsausflug über die engere Heimat
hinaus zum Wendelstein berichtet. Er muss so großen Anklang gefunden haben,
dass er im Jahr drauf (1914) wiederholt
wurde.
Wie genau die Obrigkeit alles überwachte, wird aus folgender
Anekdote deutlich:
Man hatte versäumt, die Christbaumfeier vom 11.Dezeber 1911 beim
"königlichen Amtsgericht" anzumelden. Die Strafe für dieses schwere
Vergehen war: zwei Tage Haft für den Vereinsvorstand Ludwig Hörderich,
ersatzweise 12 Mark Geldstrafe. Nach längerem Hin und Her wurde diese Strafe
auf 11,50 Mark ermäßigt.
Der 1. Weltkrieg war eine traurige Zeit für den Verein.
Viele Sänger wurden eingezogen. Hier bewährte sich der starke Zusammenhalt. Für die Frauen von Sängern, die in den Krieg ziehen mussten, wurden
sogenannte Kriegsversicherungen abgeschlossen, mehrere Soldatenfrauen erhielten
eine Unterstützung aus der Vereinskasse.
Für die Erstellung eines Kriegerdenkmals erhielt die
Gemeinde 1917 als Spende einen Pfandbrief in Höhe von 100 Mark aus dem
Vereinsvermögen.
Waren es vor dem
Krieg noch zwischen 18 und 20 aktive Sänger,
so zählte der Verein am Ende des Krieges noch neun Mitglieder. Bis 1924 stieg
die Mitgliederzahl dann wieder auf 24 Sänger an.
In der Zeit nach 1920 hat sich das Gasthaus Giggenbach
(Oberer Wirt) als festes Vereinslokal eingebürgert, weil dort ein Klavier zur
Verfügung gestellt wurde.
Vorher probte man abwechselnd beim Schilling und beim
Unterwirt, gelegentlich auch in anderen Wirtschaften; die nötigen Utensilien
mussten jede Woche transportiert werden.
1922 gab es einen wichtigen Wechsel in der Vereinsführung.
Anton Huber, der durch den 1. Weltkrieg als Notvorstand, Schriftführer, Kassier
und Dirigent den Verein leitete, hatte die vielen Ämter wohl satt. Josef Mayer wurde 1. Vorstand und leitete den
Verein mit viel Geschick durch die Inflationszeit, die Hitlerzeit, den 2.
Weltkrieg bis zur Wiedergründung 1949.
Im März 1923 brachte ein Konzert eine "riesige"
Einnahme von 17000 Mark. Davon konnten gerade einmal drei Lieder gekauft
werden. Die Inflationszeit trieb ihrem Höhepunkt zu.
Aber bereits die Christbaumfeier 1924 und das Tanzkränzchen
mit seinen humoristischen Einlagen im Fasching 1925 brachten einen Reingewinn
von fast 130 Goldmark.
Diese Einlagen wurden in den darauffolgenden Jahren zur
Tradition. Hinzu kam eine Intensivierung des Theaterspiels. Vorwiegend waren es
Einakter mit Musik und Couplets, gelegentlich aber auch abendfüllende Stücke.
Von vielen gelungenen Ausflügen wird berichtet. So 1927 von
einem Ausflug mit dem Blütenzug nach
Lindau.
Am Pfingstmontag, 25. Mai 1931 konnte das 50-jährige
Stiftungsfest mit der Weihe einer Standarte im Garten der Herbergsgaststätte Giggenbach gefeiert werden. Als Gäste kamen die
Gesangvereine von Adelshofen, Aufkirchen, Fürstenfeldbruck, Hattenhofen,
Jesenwang, und Kissing.
Über die Jahre der Hitlerzeit bis zum Kriegsbeginn 1939
heißt es in der Chronik nur lapidar:
"Die weiteren Jahre verliefen im normalen Vereinsleben".
Dies ist vermutlich sehr beschönigend. Es durfte ja nicht
mehr alles gesungen werden was gefiel. Bei den sogenannten Gauwertungssingen
mussten die geplanten Lieder vorher zur Genehmigung eingereicht werden.
1937 wurde die Satzung überarbeitet und die Sprache dem
damals herrschenden Zeitgeist angepasst. So heißt es jetzt nicht mehr Vorstand,
sondern Vereinsführer. Auffällig ist aber, dass der Satz "Vorgänge innerhalb des Vereins dürfen
von den Mitgliedern nicht an die Öffentlichkeit gebracht werden" eingefügt
wurde.
In den Kriegsjahren fanden nur noch vereinzelte Proben
statt. Der Verein beteiligte sich nur noch an den
"Heldengedenkfeiern" zu Ehren der Toten der Weltkriege.
5 Sänger sind gefallen, einer starb im Lazarett, ein Sänger
ist vermisst.
Nach dem Kriegsende wurden von der amerikanischen
Militärregierung zunächst alle Vereine bis auf weiteres verboten.
Die Mitglieder sangen nur noch bei Beerdigungen von Mitgliedern. Es war aber
Ehrensache dass sie dabei vollzählig waren.
Erst um die Jahreswende 1949 – 50 wagte man sich an den
Wiederaufbau des Vereins. Der eigentliche Anlass dazu war die Aufforderung des
damaligen Gemeinderats Sepp Hartl, die jährliche Trauerfeier am Kriegerdenkmal
musikalisch zu umrahmen. So rief die alte Vorstandschaft unter Josef Mayer den
Verein wieder neu ins Leben. Bereits bei der ersten Zusammenkunft konnten vier
junge Sänger aus dem Kirchenchor gewonnen werden. Die musikalische Leitung
übernahm der erst 19 Jahre alte Dirigent des Kirchenchores Paul Hartl.
Innerhalb eines halben Jahres kamen viele neue Mitglieder dazu.
Schon 1950 war der erste Auftritt in Jesenwang beim 75.
Jubiläum des dortigen Gesangvereins, und bereits 1951 beteiligte sich der
Verein mit 40 Sängern am Kreissingen und
an Stiftungsfesten in der Umgebung.
Am 25.10.1951 übergab die alte Vorstandschaft unter Josef
Mayer, der den Verein seit 1921 leitete, die Führung in jüngere Hände.
In der Folge wurde aus dem reinen Männerchor ein gemischter
Chor. Die Damen waren zwar zunächst nur geduldet, es entstand ein
"illegaler" gemischter Chor, der zum ersten mal im Programm der
Weihnachtsfeier 1952 offiziell erwähnt ist. Auch das Theaterspiel wurde 1952
wieder aufgenommen . Gleich das erste Stück "Madam Bäuerin" mit 27
Mitwirkenden wurde ein so großer Erfolg, daß es noch zwei mal wiederholt werden
musste.
Als Anerkennung dafür machte der gesamte Verein einen
Ausflug nach Lindau und lud die Theaterspielgruppe dazu ein.
Als drittältester Gesangverein im Sängerkreis richtete der
MGV - Mammendorf am 21. Juni 1953 das 4. Kreissingen aus. Ohne Zelt, ein großes
Wagnis, fand dieses Ereignis im Garten des Färberanwesens statt. Etwa 2000
Sänger und Gäste waren anwesend- und das bei den damaligen
Verkehrsmöglichkeiten. Dieses Fest, bei dem bereits drei gemischte Chöre auftraten
und auch der große Erfolg des gemischten Chores im gleichen Jahr in
Hofhegnenberg führte dann dazu, dass "ab sofort (24.10.53) die dem Verein
nahestehenden Damen zum gemischten Chor dem Männergesangverein beitreten
können".
Singen und Geselligkeit wurde damals groß geschrieben. Jedes
Jahr gab es einen Vereinsausflug, den Lumpenball und eine Weihnachtsfeier .
1954 war die Mitgliederzahl von 22 im Jahre 1951 auf 68
aktive und passive angewachsen.
In diesem Jahr liefen auch die Vorbereitungen zum 75.
Stiftungsfest des Vereins an. Die Anschaffung einer Vereinsfahne war im
Gespräch, (ab März 54 gibt es Schriftverkehr mit Fahnenstickereien) . Der
offizielle Beschluss eine Fahne anzuschaffen und das Jubiläum mit einer
Fahnenweihe zu krönen, fiel auf einer außerordentlichen Generalversammlung am
6. Januar 1955.
Am 22 .Juni 1956 war
es dann soweit. Bereits am Vorabend fanden sich ca. 500 Besucher im Festzelt
beim Unterwirt (Giggenbach) ein. Am Sonntag begann das Fest mit dem üblichen
Weckruf. In Anwesenheit vieler Gastvereine weihte Professor Kellerer im Rahmen
einer Festmesse die neue Fahne. Patenverein war der MGV Günzlhofen, bei dem der
MGV Mammendorf zwei Jahre zuvor Pate gestanden hatte. Höhepunkt war das
Festkonzert im Zelt mit 15 Gesangvereinen aus den Nachbarorten, zu dem sich
nach dem Festzug über 1500 Besucher einfanden.
Das Jahr 1957 wäre wohl in ruhigeren Bahnen verlaufen, wenn
nicht innerhalb eines Jahres beide Vorstände verstorben wären. Doch auch dieser
Schock wurde überwunden und für die folgenden Jahre Frühlingssingen geplant,
das beide Chöre (gemischter Chor und Männerchor) bestritten. Auch die Jugend
musizierte bei diesen Veranstaltungen.
In den folgenden Jahren gab es zwar einige Wechsel bei den
Vorständen, dies tat dem übrigen Vereinsleben und den musikalischen Leistungen
jedoch keinen Abbruch.
1962 entschloss sich der Verein, sich mehr am Publikum zu
orientieren. Von da an wurde der "Bunte Abend" lange Jahre zum festen
Bestandteil.
1963 stellte der Chorleiter Paul Hartl sein Amt zur
Verfügung. Unter seiner Stabführung war
die Basis geschaffen worden für alles, was der Verein unter seinem Nachfolger
und Namensvetter Xaver Hartl noch
leisten sollte. Er leitete schon lange den Männerchor Wenigmünchen und es
reizte ihn, auch einen gemischten Chor zu leiten. Es war ein Glücksgriff für den Verein. In den
37 Jahren als Chorleiter, von 1964 bis zu seinem plötzlichen Tod 2001, brachte
er den Verein musikalisch weit nach
oben. Sehr früh schon erweiterte er das Repertoire. "Nur mit dem guten
alten Volkslied allein kann man heute kein Publikum mehr begeistern. Nur unter
Einflechtung moderneren Liedguts wird es möglich sein, ... auch die Jugend zu
gewinnen".
Diese Konzerte waren sicherlich der Höhepunkt für den Chor
bis in die 90er Jahre hinein. Das Vereinsleben stand in voller Blüte. Unzählige
Geburtstage wurden gefeiert, Vereinsausflüge unternommen, der Verein nahm am
Faschingszug teil und richtete den Lumpenball aus.
1973 folgte der Chor einer Einladung des Bayerischen Rundfunks auf Grund der hervorragenden
Leistung beim Kreissingen. Die zwei Lieder, "Mägdlein saß am
Brünnlein" von A. Dvorcak und "Rusla wenn du meine wärst" von F.
Biebl wurden dann am 2. Februar 1974 gesendet.
Auf der Hauptversammlung 1977 wurde nach einem zu später
Stunde eingereichtem Antrag der Männergesangverein in Gesangverein
Mammendorf umbenannt. Offensichtlich
wollten nicht alle die Realität in der Verteilung der Geschlechter anerkennen,
denn nur 65% waren dafür. In diesem Jahr kamen viele neue Sänger dazu.
Nachwuchssorgen gab es damals noch nicht.
1980 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das 100jährige Jubiläum. Die Proben fanden
bereits im neuen Vereinslokal, beim Schilling statt, den Giggenbach gab es ja
nicht mehr. Man zählte 154 Mitglieder, davon 74 aktive Sänger.
1981 feierte der Gesangverein sein 100 jähriges Bestehen,
der örtliche Burschenverein sein 70. Stiftungsfest und die Gemeinde hielt zum
ersten Mal ein Volksfest ab.
Die nächsten Jahre vergingen
schnell, aber wie bei fast allen anderen Gesangvereinen begann ein bedenklicher
Schwund bei den Aktiven, vor allem bei den jungen. 1981 waren es noch 67
Aktive, davon 19 junge zwischen 18 und 30 Jahren. Von diesen sind jetzt (2007)
gerade noch zwei aktiv.
Schon 1987 fand wieder ein Kreissingen im Mammendorfer
Festzelt statt. Wie schon beim Konzert am Vorabend unterstütze ein großer Teil
des Kirchenchors den Verein auf Bitten
des Chorleiters.
1989 wurde das Pfarrheim zum neuen Probenlokal. Beim
Schilling wurde der Saal umgebaut.
1991 feierte der Verein sein 110-jähriges Bestehen. Mit
einem Konzert in der wie immer ausverkauften Schulturnhalle begannen die
Feierlichkeiten. Unter dem Motto "Mit Melodien von Land zu Land"
begeisterten der gemischte Chor, der Männerchor, die Solisten und die jungen
"Swingsingers" die etwa 500 Zuhörer. Am Sonntag darauf war im Rahmen des Festgottesdienstes die
Weihe der restaurierten Fahne. 24 Vereine gaben uns dabei die Ehre. Fast wäre
der Festumzug ganz ins Wasser gefallen, aber es gab doch noch eine Lücke im
Regen. Das Kreissingen war dann der gelungene Abschluss dieses Festes.
1993 leitet Xaver Hartl den Chor 30 Jahre. Dafür wurde eine
Veranstaltung im folgenden Jahr geplant, doch verschoben. Erst im Juni 1995 war
es endlich soweit. Die 30 Jahre wurden mit 11/2 Jahren Verspätung mit einem Konzert
unter dem Motto "Bunte Melodien aus unseren Notenblättern" gefeiert.
Vor ausverkauftem Haus gaben alle, der Chor, die Solisten, die Swingers und vor allem der Dirigent ihr
Bestes. Es sollte der
letzte große "Bunte Abend" unter Xaver Hartl werden.
1996 richtete der Verein erstmals das Kinder- und
Jugendchorsingen in Mammendorf aus.
Die Leitung des Mammendorfer Kinder- und Jugendchors hatten die beiden aktiven Sängerinnen Agi Dunkel und Anni Wolf.
1999 war mit Feiern, Freundschaftssingen und runden
Geburtstagen gut ausgefüllt. Besonders zu erwähnen ist ein Volksliederabend,
der zusammen mit dem Kirchenchor gestaltet wurde. Der Reinerlös von DM 2000,-
wurde für die Renovierung der Pfarrkirche gespendet.
Im April 2001 kam eine bestürzende Nachricht: Xaver Hartl
ist tot. Der Verein hatte nicht nur seinen musikalischen Leiter, sondern viele
hatten auch einen Freund verloren. Für den Gesangverein ging eine Ära zu Ende.
Aber im Verein musste es weitergehen. Toni Aumüller, der
schon seit der Wiedergründung nach dem Krieg immer als Dirigent aushalf, lies
sich nicht lange bitten und sprang auch diesmal wieder ein und zwar ein ganzes
Jahr. Er gab auch den entscheidenden Tipp für die neue Chorleiterin.
Sei April 2002 leitet Marina Osipova den Chor. Die
Chronistin schreibt: "Es ist jetzt alles anders bei den Proben, Einsingen,
Stimmübungen und Atemtechnik sind angesagt". Auch das Repertoire wurde
erweitert. Russische, spanische und englische Lieder wurden einstudiert.
Dagegen gab es anfangs zwar Widerstände, aber schließlich überzeugte doch der
Erfolg. Der Verein bekommt neue Sängerinnen und Sänger.
Viele neue Lieder lernen kostet Zeit. Weil zu viele
bayerische Feiertage auf einen Donnerstag fallen, wurde ein Probensamstag
eingeführt.
2003 gab es wieder ein Freundschaftssingen mit den Chören
aus Emmering und Moorenweis.
Nach neun Jahren Pause gab es Ende Juli 2004 wieder ein großes Konzert
des Gesangvereins in der Mehrfachhalle. Bei diesem Konzert trat zum ersten mal
das neu gegründete Frauenensemble auf und begeisterte das Publikum.
125-Jahr-Feier
2005 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das nächste
Großereignis, die "125 Jahre Gesangverein Mammendorf". Viele neue
Lieder mussten gelernt werden. Daneben gab es wie immer Auftritte in der
Kirche, Jubiläen und Freundschaftssingen und unser langjähriger
Sangesbruder Michael Jakob wurde zum
Priester geweiht.
Der Auftakt zur 125 Jahrfeier war am 6.Mai 2006 mit einem
Konzert in der Mehrfachturnhalle. Die gekonnt zusammengestellten Lieder zeigten
die große Breite des musikalischen Könnens. Instrumentalstücke bereicherten das
Programm. Begeistert gingen die vielen Zuhörer nach Hause.
Nach einer Festmesse mit der Segnung der frisch renovierten
Fahne ging es am Abend des 20. Mai zu einem gemütlichen Beisammensein mit den
Paten- und Ortsvereinen ins Festzelt.
Am nächsten Tag schon dekorierten die Mitglieder das
Festzelt um und richteten zum 5. Mal das Kreissingen aus. Damit ist der
Gesangverein Mammendorf bisher der Rekordhalter.
Ausschnitte aus der Chronik 2006/2007
Nach zwei Jahren Pause konnte am
26. November 2006 in der voll besetzten Pfarrkirche wieder ein Cäcilienkonzert
durchgeführt werden. Der Gesangverein Mammendorf unter Leitung von Marina
Osipova sang Lieder aus mehreren Jahrhunderten.
Am 10. Dezember trug der
Gesangverein mehrere Adventslieder zum musikalischen Programm des alljährlichen
Weihnachtsmarktes in der Schule bei.
Am 17. Dezember gestaltete der Verein
die Advents-Messe in der Pfarrkirche.
Die vereinsinterne Weihnachtsfeier
am 21. Dezember war sehr gut besucht, erfreulicherweise auch von mehreren
Familienangehörigen, so dass dem Willi beinahe das Sauerkraut ausgegangen ist.
Denn die traditionellen Bratwürste dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie die
Vielfalt an wunderbaren Platzerln. Gesang, Musik und Geschichten kamen zu ihrem
Recht mit dem Kinderchor und der Flötengruppe und den Weihnachtsliedern aus dem
neuesten Repertoire.
Veronika Kühlmuß hatte sich bereit
erklärt, einen neuen Jugendchor zu leiten, der im Gesangverein eingebunden
werden soll.
Gesprochen wurde auch über mögliche
Beiträge zur 1250-Jahr-Feier der Gemeinde: Das Konzert am 31. Mai stand ja
bereits fest.
Von den weiteren Ideen, einem
Open-Air-Festival mit mehreren Bands am See, einem Kathreinstanz im November
mit Life-Musik wird letztendlich nur noch das Benefiz-Rock-Konzert für
krebskranke Kinder am 21. Juni verwirklicht.
Und natürlich die Teilnahme am
Festzug mit voraussichtlich zwei Gruppen – vorausgesetzt, dass genügend
Vereinsmitglieder sich bereit erklären, bei den Vorbereitungen und natürlich
auch beim Zug mitzumachen.
Hans Grasmüller hat viele Stunden
mit Lesen, Grübeln und Schreiben verbracht, damit in der neuen Chronik der
Gemeinde Mammendorf auch die Geschichte des Gesangvereins gebührend dargestellt
wird.
Beim Volksfesteinzug am 11. Mai
war wie gewöhnlich eine Abordnung mit Fahne dabei.
Wie in jedem Jahr wurde die letzte
Maiandacht am 31. Mai in der Pfarrkirche musikalisch mit Marienliedern
gestaltet, mit „Sancta Maria“, „Maria, schönste vom hohen Himmelsthron“, „Ave
Maria“ und dem russischen Lied „Tebe pojom“ von Peter Tschaikowski.
Am 17. Juni - wie immer ein
besonders heißer Sommertag - nahmen wir beim Kreissingen im Stadtsaal
Fürstenfeldbruck teil.
Zu einem Freundschaftssingen als
musikalischen und geselligen Abschluss vor der Sommerpause luden wird am 23.
Juni den Liederhort Adelshofen und die Männergesangvereine aus Luttenwang und
Kissing ein. Das katholische Pfarrheim war für rund 120 Sänger und Sängerinnen
Bühne für einen langen Abend voller Lieder, von Klassik über fröhliche
Volkslieder bis zu Operette und Gospel. Alle Chöre genossen das durchweg
anspruchsvolle Repertoire, die Gespräche und eine zünftige Brotzeit bis spät in
die Nacht.
Zwischendurch waren die Überlegungen rund um die Teilnahme
an der 1250-Jahr-Feier nebenbei immer wieder ein Thema nach den Proben.
Nach reiflicher Überlegung und
einer spontanen Eingebung entschied man sich schließlich dafür, das
Initial-Thema der Feierlichkeiten, die Schenkung des David von Mammindorf an
die Kirche in Puch 758 anzugehen, nachdem sich bisher kein anderer Verein
dieses wichtigen Themas angenommen hat.
Vom Freitag, 29 Juni bis Sonntag
1. Juli waren wir beim Vereinsausflug in Sachsen unterwegs. Meißen, Dresden und
das Elbsandsteingebirge waren die Hauptziele der kurzen Reise, perfekt
organisiert und durchgeführt von Willi zusammen mit dem Busunternehmer Bernd
Braumiller. (Extra Bericht im Anhang). Es hat allen wirklich gut gefallen!
Am 24. Juli beschloss der
Gemeinderat Mammendorf mit 11 zu 4 Stimmen, die beantragte Bürgschaft in Höhe
von maximal 13.000 Euro für das geplante Rockkonzert am 21. Juni 2008 zu
übernehmen.
Am 22. August trafen sich Willi Wurm
sen., Willi Wurm jun. und Dagmar Heininger zu einer Besprechung über das
Rockkonzert mit Bürgermeister Hans Thurner und Erwin Wieser im Rathaus und
anschließend zu einer Ortsbesichtigung auf der Wiese am See.
Am 28. Juli trat das
Frauenensemble zwei Mal in Mering auf, beim Sommerfest des Meringer
Gesangvereins und beim Sommerfest des Tennisclubs – mit großem Erfolg.
Ausschnitte aus der Chronik 2007/2008
Dieses Jahr 2008 war ein höchst ereignisreiches mit extremen
Höhen und Tiefen, wie wohl kaum eines zuvor – Ereignisse, ob gut oder schlecht,
die uns mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben werden.
Das Sängerjahr begann am 25. November 2007 mit der Teilnahme
am Cäcilienkonzert.
Am 9. Dezember traten wir wie jedes Jahr um 14 Uhr beim Weihnachtsmarkt in der Schule an.
Die Weihnachtsfeier
am 13. Dezember fiel diesmal etwas kleiner aus als sonst und es wurde auch
nicht offiziell eingeladen. Ingrid Schnell wurde dabei für 25 Jahre Mitgliedschaft
geehrt.
Am 23. Dezember sangen wir bei der Gedenkmesse in der Pfarrkirche schon ganz früh um 8.30 Uhr.
Am 29. März kamen wir zum Probensamstag von 9.30 Uhr bis 16 Uhr zusammen, dann probte noch
der Männerchor und anschließend ab 17 Uhr noch das Frauenensemble.
Der Artikel in der Zeitung – Projektchor sucht Unterstützung – hatte mittlerweile Früchte
getragen. Im Sopran kamen drei neue Sängerinnen dazu – davon blieben uns zwei
erhalten.
Am 27. April war die Fahnenabordnung
beim Kriegerdenkmal dabei, als der VdK 60jähriges Bestehen feierte.
Die Überzeugungsarbeit für eine Teilnahme beim Festzug hatte mittlerweile auch Erfolg,
so dass sich doch fast alle Sänger und Sängerinnen, die nicht schon bei anderen
Vereinen im Festzug eingeplant waren, sich mit ihren Rollen angefreundet
hatten.
Heidi hatte im April schon die ersten Kostüme geschneidert
und der Wagen für den Festzug stand in Peretshofen im Haas-Stadel bereit.
Am 21. Mai fuhren Johann und Heidi Holzmüller und Dagmar
Heininger nach Ried im Innkreis, um
bei einem Kostümverleih passende Kostüme für unser Thema „Schenkung des David
von Mammendorf an die Kirche in Puch im Jahr 758“ passende, frühmittelalterliche
Gewänder auszusuchen. Wir hatten eine Menge anzuprobieren, vor allem Johann,
der ja als Model für alle Männergewänder herhalten musste.
Am 31. Mai fand das große
Festkonzert unter Mitwirkung des Männerchors, des Frauenensembles, des
Jugendchors, des Fagolinetto Quartetts, Veronika und Klara Kühlmuß statt.
Über 300 Besucher haben das Konzert sehr genossen, die
Mischung aus Klassik und Evergreens kam gut an und man hörte überaus positive
Kritiken – wobei besonders auch das Frauenensemble gelobt wurde.
Es gibt einen Film auf
DVD vom Konzert.
Das Frauenensemble war es auch, das als Veranstalter an der
ersten „Musikalischen Nacht“ der
Gemeinde am 6. Juni teilnahm – unterstützt vom Männerchor.
Unsere Cocktail Lounge war, ebenso wie die anderen
Veranstaltungen im Ort, ein überwältigender Erfolg.
Beim Kreissingen
am folgenden Sonntag, 8. Juni nahm der Gesangverein mit dem „Mailied“ teil und
erntete viel Applaus.
Schon zwei Wochen später startete wieder ein großes
Ereignis, das Benefiz Rockkonzert
„We rock for the Kids“ am See am 21. Juni. Die Geschichte ist hinlänglich
bekannt: In der Organisation steckte sehr viel Arbeit, das Fest war bestens
vorbereitet, der Platz am See und das Wetter perfekt – warum so wenig Besucher
kamen, darüber wurde viel spekuliert – wir werden es nie genau wissen.
Das nächste
Großereignis, das Festwochenende
ließ nicht lange auf sich warten. Der Sonntag wird uns allen sicher
unvergesslich bleiben, vom Dauerregen, der genau zum Zugbeginn eine Pause
machte bis zu der ausgelassenen Stimmung im Zelt nach dem Zugende. Ich danke
euch allen, dass ihr so überzeugend eure Rollen auf und hinter dem Wagen
gespielt habt – besonders Toni als David mit der Original-Urkunde und seine
freien Interpretationen des Schenkungstextes kamen gut an, und natürlich der
gesammelte Adel mit den prächtigen Gewändern, die passenden skurrilen Töne der
Drehleier und nicht zuletzt der nette Walter aus Hechlingen mit seinem
Kuhgespann.
Ein besonderes Dankeschön an Johann Holzmüller und Hans
Hofmann, die den Wagen geputzt, geölt und hergerichtet haben und natürlich an
Heidi, die bis zuletzt noch unermüdlich Kostüme geschneidert hat und an Maria,
die noch zuletzt Blumenschmuck angebracht hat.
Am 8. August wurde in der Schule die historische Ausstellung eröffnet. Dass der Gesangverein dabei
mit Bildern vertreten war, darum hat sich Hans Grasmüller gekümmert und er hat
auch den Text für die Ortschronik beigesteuert.
Ausschnitte aus der Chronik 2008/2009
Am 28. Oktober 2008 verstarb
unser 1. Vorsitzender Willi Wurm und hinterließ eine große Lücke. Seit 1991 war
Willi 1. Vorstand gewesen. Er hat den Verein entscheidend geprägt und mit
seiner Energie und seinen Ideen vorangebracht. Zur Bestattung in Gersthofen am
7. November erwiesen wir ihm die letzte Ehre.
Der 2. Vorsitzende Hans
Grasmüller hatte bis dahin schon seit Monaten die Aufgaben des ersten
Vorsitzenden übernommen und erklärte sich auch bei der Jahreshauptversammlung
am 6. November bereit, das Amt für ein weiteres Jahr zu übernehmen und das ohne
Stellvertreter.
Am 2. Advent sangen wir wie
gewohnt beim Adventsbasar der Gemeinde in der Pausenhalle der Schule.
Am 11. Dezember lud der
Verein zu einer Weihnachtsfeier im Pfarrheim ein.
Schon ganz früh um 8.30 Uhr
fanden wir uns zur Gedenkmesse am 4. Adventsonntag, dem 21. Dezember, in der
Pfarrkirche ein. Am Sonntag, 11. Januar sang der Frauenchor vier Lieder zur
Messe in der Kirche in Mering.
Ein langer Probensamstag fand
am 30. Mai ab 9.30 Uhr im Pfarrheim statt. Gut eingesungen gestalteten wir am
Abend desselben Tages die Maiandacht in der Pfarrkirche um 19 Uhr.
Am 21. Juni waren wir dabei
beim Freundschaftssingen in Wenigmünchen, zu dem der MGV Wenigmünchen
eingeladen hatte, um die Erinnerung an Xaver Hartl zu beleben. Wir trugen drei
Lieder bei: „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ und „So schön wie heut´“, beide
nach dem Satz von Xaver Hartl und „Have a Nice Day“.
Dieses Konzert, samt mehrerer weiterer Veranstaltungen
rund um dieses Wochenende, gab letztendlich den Ausschlag, dass die Sänger und
Sängerinnen und auch das Orchester mit deutlicher Mehrheit beschlossen, das ursprünglich
für den 21. Juni geplante und dann auf den 20. Juni verschobene Konzert auf den
Herbst zu verlegen.
Am Samstag, 27. Juni nahmen
wird am 60. Kreissingen des Sängerkreises Fürstenfeldbruck in Maisach in der
Dreifachturnhalle der Realschule teil, das der Gesangverein Maisach
veranstaltete.
Am 5. Juli gestaltete das
Frauenensemble „Kaleidoskop“ erfolgreich ein erstes eigenes, abendfüllendes
Konzert im gut besuchten großen Saal beim Hartl in Türkenfeld, unterstützt vom
Saxophonensemble des Musikvereins Türkenfeld.
Nach der Sommerpause begannen
die Proben schon wieder am 17. September, da es viel zu tun gab.
Am Sonntag, 4. Oktober fand
ein Probentag im Musikzimmer der Schule statt, mit einer ersten gemeinsamen
Probe mit dem Kammerorchester Sinfonietta als Abschluss.
Am 10. Oktober nahmen wir als
Patenverein an der Feier zum 90jährigen Gründungsfest des Liederhort Adelshofen
teil.
Dann kam am Sonntag, 18.
Oktober, endlich der Tag des viel diskutierten Konzerts. Viele Hände haben beim Aufbau
am Samstag Abend geholfen und die Schulturnhalle in einen herbstlich
geschmückten Konzertsaal verwandelt. Die Mühen und die viele Probenarbeit haben
sich gelohnt, denn das Konzert war sehr gelungen und man hörte bereits in der
Pause bei Sekt und Saft viel Lob aus dem Publikum. Zum ersten Mal haben der
Gesangverein und das Orchester zusammen den Abend gestaltet. Dadurch war das
Programm sehr anwechslungsreich, was den rund 180 Zuhörern besonders gut
gefallen hat. Toni Aumüller führte in bewährter Weise kurzweilig durchs
Programm.Das musikalische Programm
gestalteten der Jugendchor unter Leitung von Veronika Kühlmuß, das
Kammerorchester Sinfonietta Mammendorf unter Leitung von Thomas Huppertz, der
gemischte Chor, das Männerensemble und das Frauenensemble „Kaleidoskop“, alle
dirigiert von Marina Osipova. Der abschließende gemeinsame Höhepunkt war die
Fantasie für Klavier, Chor und Orchester von Ludwig van Beethoven.
Das Konzert gibt es auf CD.
Ausschnitte aus der Chronik 2009/2010
Das Sängerjahr 2009 startete
gleich ganz festlich am 6. November mit einem Konzert zum 60jährigen Jubiläum des Sängerkreises Fürstenfeldbruck
im Stadtsaal. Unsere zwei Lieder, die Chorfantasie
von Beethoven und das Volkslied
„Trutze nicht“ sangen wir zusammen mit den Chören aus Maisach,
Mittelstetten und Hattenhofen. Am 14. November war das Frauenensemble Kaleidoskop eingeladen,
beim Jubiläumskonzert des Gesangvereins
Geltendorf zu singen. Unsere vier Lieder kamen sehr gut an, wir bekamen
tosenden Beifall und eine Kiste Rotwein.
Am 22. November fand das Cäcilienkonzert in der Mammendorfer
Pfarrkirche statt. Am 6. Dezember fand der Weihnachtsmarkt
zum ersten Mal im Bürgerhaus statt. Auf der neuen Bühne gaben wir ein richtiges
kleines Konzert mit mehreren Liedern und Gedichten.
Unsere Weihnachtsfeier hielten wir am 17. Dezember im festlich
geschmückten Pfarrheim mit Liedern, Geschichten, Essen und vielen Plätzchen.
Zum 4. Advent, am 20.
Dezember ganz früh um 8.30 Uhr, gestalteten wir die Gedenkmesse in St. Jakob.
Am 5. Januar durfte sich eine
Abordnung- Johann Holzmüller, Dagmar Heininger, Renate Wein und Marianne Schuster- sportlich betätigen und am
Eröffnungskegelnzur Einweihung der neuen Kegelbahn im Bürgerhaus teilnehmen. Gabi
Schuster war als moralischer Beistand und zum Anfeuern gekommen.
Beim Faschingszug am 16. Februar haben
unsere beiden Vorsitzenden über 200 Zeichen verkauft und damit 35 Euro
eingenommen- übrigens ganz toll
kostümiert!
Am 21.
Februar gingen wir auf eine Winterwanderung.
Bei herrlichem Wetter trafen sich 20 Teilnehmer um halb zwei am Bürgerhaus und
gingen eine Runde um Mammendorf, über Peretshofen, Nassenhausen und zurück zu Kaffee
und Kuchen im Stüberl. Es hat allen gut gefallen und soll wiederholt werden.
Am 6.
März durften wir den 70. Geburtstag von
Sepp Bals im Bürgerhaus-Saal mitfeiern und mit einigen Liedern mit
gestalten.
Am 13.
März nahm eine Abordnung bei der Einweihung
des Bürgerhauses teil und am 20. und 21. März folgte der Umzug ins Bürgerhaus mit Klavier und Notenschrank.
Am 23. April war der Gesangverein
Gastgeber des Kinderkreissingens in
Mammendorf in der Mehrzweckhalle (Beginn 18 Uhr). Das wird uns lange im
Gedächtnis bleiben, nicht nur, weil es bestens organisiert und sehr gut besucht
war, sondern auch, weil wir gelernt haben, dass Aluklebeband eine beinahe
unlösbare Verbindung mit Teppich und Boden eingeht.
Am 29.
Mai fand das Kreissingen im
Stadtsaal Fürstenfeldbruck um 19.30 Uhr statt fand. Unser Lied. „Have a nice Day“.
Am 30.
Mai sangen wir zur Maiandacht in der Pfarrkirche um 19
Uhr.
Ein
großes Event, das sehr viel Vorbereitungen erforderte, war am 11. Juni die Musikalische Nacht. Nach dem bewährten
Konzept, ähnlich wie vor zwei Jahren, bauten wir eine Cocktailbar im Pfarrheim
auf. Das Programm: abwechselnd gemischter Chor, Männerchor und Christoph Seidel
am Klavier und dazwischen Zeit zum Ratschen, kam beim Publikum sehr gut an, die
Stimmung war toll. Der Verdienst war zwar für die viele Arbeit nicht so groß,
aber ich denke, es hat allen viel Spaß gemacht.
Am 15.
Juli feierten wir den Saisonabschluss
im König-Ludwig-Stüberl und im Biergarten.
Am 24.
Juli hatten wir dann nochmal einen äußerst angenehmen Einsatz, nämlich beim
gemeinsamen Geburtstagsfest von Birgit
Pöller (60) und Franz Huber (50). Am 16. September 1.Chorprobe nach der
Sommerpause.
Was
uns natürlich ganz besonders freut: Wir konnten im Lauf des Jahres einige neue
Mitsänger- und sängerinnen begrüßen.
Vorstände
1881 – 1883 Karl Kimmerl
1883 – 1900 Joh. Nepomuk Haugg
1901 – 1907 Anton Huber
1907 – 1912 Ludwig Hörderich
1912 – 1914 Sigmund Glück
1914 – 1921 Anton Huber
1921 – 1951 Josef Mayer
1951 - 1957 Josef Schnell
1957 - 1960 Ludwig
Mayr
1960 – 1961 Konrad Eggert
1961 -1963 Toni Hofmaier
1963 - 1972 Franz Brunner
1972 - 1984 Lorenz Scherer
1984 - 1985 Johann Holzmüller
1985 - 1991 Konrad Eggert
1991 - 2008 Willi Wurm
2008 - 2009 Hans Grasmüller (kommissarisch)
2009 - heute Gabi Schuster
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